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Ansicht eines Kernkrraftwerkes



Partielle Spannungsarmglühung einer Rundnaht an einem HD-Vorwärmer

Bei allen partiellen Wärmebehandlungen muss eine mögliche Dehnungs­­­­behinderung und ihre Auswirkung auf das Bauteil berück­sichtigt werden. Die Wärmebehandlung muss also der Dehnung ihre besondere Auf­­­­­­­merksamkeit schenken.

Speziell in diesem Fall, wo sich nur 400 mm von der Glühstelle (Rundnaht D = 2600 x 35 mm Wanddicke) entfernt, ein 446 mm dicker Rohrboden mit einem Mantelschuss und einem Halbkugelboden von 85 mm Wanddicke befand. Um während der Wärmebehandlung die Beanspruchung des HD-Vorwärmers in zulässigen Grenzen halten zu können, wurde eine Spannungsanalyse erstellt, welche die axialen und radialen Temperaturverläufe vorgab. Des weiteren war zu berück­sichtigen, dass die Auflagerung des HD-Vorwärmers (Fest- und Lospratze) nur 150 mm von der Glühstelle entfernt war. Durch das Eigengewicht hätte sich der Mantelschuss des HD-Vorwärmers bei der Spannungsarmglühung verformt. Aus diesem Grund mussten 85 t des HD-Vorwärmers oberhalb 300 °C mit dem Maschinenhauskran abgefangen werden. Hierdurch wurde die Fest- und Lospratze nur noch mit 5 t belastet. Während der Wärmebehandlung wurde die Lastanzeige des Krans stets auf 85 t nachreguliert, um die durch die Wärmebehandlung erzeugte axiale Deh­nung auszugleichen.

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