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Szene aus einer Wärmebehandlung durch INPRO



Funktionsweise der verschiedenen Wärmebehandlungsverfahren

Prinzip der Widerstandserwärmung

Bei der Widerstandserwärmung wird Wärme  durch elektrischen Strom erzeugt, der durch einen elektrischen Leiter (Heißleiter) fließt. Die so erzeugte Wärme wird vom Heißleiter auf die keramischen Isolatoren der Wärmeelemente übertragen. Die Wärmeelemente geben die Wärme durch Strahlung, Kon­vektion und Berührung an das Bauteil weiter. Der Betrieb der Wärmeelemente erfolgt durch eine Stromquelle mit einer Kleinspannung von 42  Volt gegen Erde.

Prinzip der Induktionserwärmung

Bei der induktiven Wärmebehandlung wendet man das Trans­­formatorprinzip an. Das Bau­teil bildet das Eisenpaket und die kurzge­schlos­sene Sekundärwicklung. Ein Induktor, der um das Bauteil gewickelt worden ist, bil­det die indu­­zierende Primärwicklung. Beim An­­schluss des Induktors an eine angepasste Wech­­sel­­spannungsquelle wird in der Bau­teil­­oberfläche eine Spannung induziert. Sie hat den Strom I zur Folge, der in Um­fangs­rich­tung fließt und im Wirk­widerstand R des Bau­teils nach dem Joulschen Gesetz Wärme er­zeugt.

Prinzip der Gas- und Ölerwärmung

Bei dieser Erwärmung wird das heiße Verbrennungsgas mit hoher Geschwindigkeit in das Wärmebehandlungsobjekt oder in den mobilen Glühofen geleitet. Durch die hohe Ge­­schwindigkeit kommt es zu intensiven Verwirbelungen, die eine gleichmäßige Temperaturverteilung gewährleisten. Die Abgase werden durch vorhandene Stutzen aus dem Wärmebehandlungsobjekt oder durch Öffnungen aus dem Glühofen abgeleitet.




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